2020 FraWi70Auch wenn die Corona-Pandemie unseren Vereinsalltag komplett zum Erliegen gebracht hat, gibt es die ganz besonderen Momente immer noch: Wir freuen uns über einen runden Geburtstag in unseren Reihen.
 
Er ist einer, der schon seit vielen Jahrzehnten die Marschtrommel spielt und mit seinem Können und seiner guten Laune eine feste Bank in der Rhythmus-Truppe ist. Er fehlt nur selten bei Proben oder Auftritten und engagiert sich vielfältig. Denn er ist als waschechter Hönnepeler nicht nur ein fleißiger Trommler, er war auch viele Jahre Brudermeister der St.-Antonius-Schützenbruderschaft und ist aktuell im Kirchenvorstand und Hausvorstand des Gemeindezentrums REZ aktiv. Ihn „Boot“-et beim guten Kleidungsgeschmack niemand aus und er ist mit seiner Expertise unser Joker, wenn es um Stoff-, Stil- und Designfragen beim Uniformkauf geht. Wer den flotten Kerl auf seinem Trike durch die Gegend düsen sieht, kommt nicht darauf, dass es sich um einen 70jährigen Opa von 2 Enkeln handelt.
 
Lieber Franz-Wilhelm Langenberg!
Wir gratulieren Dir an dieser Stelle nochmal von ganzem Herzen zum 70. Geburtstag. Bleib‘ gesund und munter und mach‘ genauso weiter wie bisher. Dann kann uns auch die größte Krise nichts anhaben.

2020 Hubert60Die Corona-Krise schränkt uns deutlich ein, die Fähigkeit zur Freude nimmt sie uns nicht. Denn wir freuen uns heute sehr über einen runden Geburtstag. Unser Tambourmajor und musikalischer Leiter Hubertus Rheinen wird 60 Jahre alt. Wir gratulieren – für uns völlig unüblich – kontaktlos und ohne Musik, dafür aber umso herzlicher!

Die Fakten zu Huberts Vereinszugehörigkeit sind in einem Satz erzählt: Eintritt 1973, erst Trommler dann Lyraspieler, 1977 – 1981 Zeugwart, 1989 – 2008 Geschäfts- und Schriftführer und seit 1985 Tambourmajor und musikalischer Leiter. Diese 25 Wörter und 6 Jahreszahlen reichen auf keinen Fall aus, um das Engagement von Hubertus Rheinen auch nur ansatzweise realistisch darzustellen.

Er ist derjenige, der die Musik aussucht, vermittelt und lebendig macht. Er ist derjenige, der den Taktstock schwingt und damit 42 Musikern Töne und Rhytmen entlockt, von denen wir selbst nicht wußten, dass sie vorhanden sind. Er ist derjenige, der jeden Freitag die Probe durchführt und sowohl die Großen als auch den Nachwuchs ausbildet. Er ist derjenige, der ständig organisiert und plant, damit unsere Marschmusik und auch die Kameradschaft im Verein noch schöner werden. Er ist derjenige, der immer bereit ist, neue Wege zu gehen und dafür Verantwortung zu übernehmen. Er ist derjenige, der seit vielen Jahren mit Fleiß, Präzision und Disziplin dafür sorgt, dass sich das Bundesschützentambourcorps Hönnepel kontinuierlich weiterentwickelt.

Und das alles macht er freiwillig und unentgeltlich, dafür aber mit viel Herz und Seele.

Hubertus Rheinen ist bei allen Auftritten unser „Anchorman“. Er geht vorneweg, man sieht ihn als allererstes und er steht sowohl tatsächlich als auch im übertragenen Wortsinn vor seinem Verein. Er ist „Mr. Tambourcorps“.

 

Lieber Hubert!

Wir sind diejenigen, die zwar nicht die Besten, dafür aber die Lustigsten sind. Wir sind diejenigen, die jede Probe und jeden Auftritt mit viel Spass, Kameradschaft und einem Kaltgetränk begehen. Wir sind diejenigen, die sich freuen, wenn Du Dich freust, weil wir die von Dir gewünschte musikalische Perfektion zwar niemals erreichen werden, aber nach dem 25. Versuch doch schon „viel weniger schlecht“ waren. Und wir sind diejenigen, die wissen, dass Du viele viele Stunden mit Tätigkeiten für den Verein im BTC-Hauptquartier im Kirchfeld verbringst, die nicht in die klassische Stellenbeschreibung eines Tambourmajors passen. Sei es nun Verpflegung oder Versorgung oder Animation oder Gespräche; Du hat alles im Repertoire, was ein Musiker in jeglicher Lebenslage so brauchen könnte. Danke vor allem dafür, dass Du auch dann dran bleibst und dein eigenes Nervenkostüm strapazierst, wenn es mal nicht ganz so einfach ist.

Wir freuen uns, wenn es endlich wieder mit dem gemeinsamen Muszieren weitergeht und wir – ganz real und ohne Kontaktverbot – zusammen ein Bierchen auf Dein Wohl trinken können.

Wir wünschen Dir heute einen wunderschönen Tag. Feiere schön. Und vielleicht wird es ja doch nicht so leise wie gedacht...

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2020 Hubert Youtube

Die aktuellen Ereignisse rund um Corona haben uns zu einer musikalischen Vollbremsung gezwungen. Nach der rasanten Karnevalszeit ging das Tempo von 100 auf 0 runter. Seitdem sind wir aufs „Nichttreffen“ reduziert: Unsere Wochenenden beginnen ohne die gemeinsame Freitagsprobe, sämtliche Auftritte und sonstige Vereinsaktivitäten, wie z.B. unser Workshop, wurden vorübergehend abgesagt.

2020 Workshop2019
Rückblick Workshop 2019

 

Das heißt aber nicht, dass wir untätig sind. Von zu Hause aus wird fleißig weiter an neuen Ideen und Projekten gearbeitet. Dabei kommt auch der ein oder andere Schatz ans Tageslicht, wie z.B. dieses Foto aus den 1950er Jahren. Zeitzeugen berichteten, dass die Musiker  damals nicht nur im Stehen spielen ?, sondern nach einem anstrengenden Wecken auch schlafen ? konnten.

2020 Rueckblick50er

2020 Collage Marc HerzWenn Prinz Marc, das Narrenzepter schwingt, gibt’s Karneval mit Herz!“
Genau das erlebten wir, als wir ein letztes Mal mit Prinz Marc und seinem Gefolge unterwegs waren. Kreuz und quer ging es durch das kunterbunte karnevalistische Kleve. Klasse Karneval! ?Einem turbulenten Nachmittag folgte ein grandioses Finale mit dem Einzug ins große Klever Festzelt und dem kompletten Bühnenprogramm. Wir fuhren mit vielen tollen Erlebnissen und Begegnungen sowie einer ganz besonderen Ehrung im Gepäck zurück nach Hönnepel. Wir freuen uns über den Prinzenteller, er wird uns immer an die tolle Session 2019/2020 in Kleve erinnern.

"Komm‘ lass uns alle heute feiern…"

Dies war eines der letzten Lieder des Abends, der Titel eignet sich aber prima als Kurzbeschreibung der gesamten Karnevalsparty, die das Tambourcorps vorbereitet hatte. Auch wenn viele Karnevalsumzüge am Tulpensonntag 2020 dem stürmischen Wetter zu Opfer fielen, ließ sich das Hönnepeler Narrenvolk die gute Laune nicht verderben. Besonders schön war, dass sich sowohl die Jungen als auch die etwas Älteren auf den Weg zum kunterbunt geschmückten Gürzenich von Hönnepel machten, um gemeinsam Karneval zu feiern. Es wurde ein rundum gelungener Abend, an dem ein Höhepunkt den nächsten jagte. Cornelius Klaasen-van Husen und Christian Ebbing waren als Jan & Jan unterwegs und wußten viele lustige Geschichten aus dem Dorf zu berichten. Dabei kamen die beiden mit der platten Schüppe und der Fiets den beiden Originalen (Johann und Johannes) sehr nahe. Nachdem es im breitesten Hönnepeler Platt viel auf die Ohren gegeben hatte und die Lachmuskeln arg strapaziert waren, kamen nun die Augen dran: Die Kalkarer Karnevalsgesellschaft (KKG) hatte mit dem Tanzcorps der 1. Kompanie das Beste und Hübscheste geschickt, was Kalkar zu bieten hat. Die Mädels zeigten einen Gardetanz vom Allerfeinsten. Und dann kündigte sich mit dem Appeldorner Kinderprinzenpaar ein weiterer hoher Besuch im  Ritter-Elbert-Saal an. Lena I. (van den Boom) und Leo I. (Kannenberg) meisterten gemeinsam mit den Hofstaat den Auftritt beim Hönnepeler Heimspiel so souverän, als hätten sie nie etwas anders gemacht. Gemeinsam mit der Tanzgarde eroberten sie die Herzen im Sturm und zogen den Saal in Windeseile auf links. Es war eine prima Prinzenpaar-Performance und eine Augenweide noch dazu! ??

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2020 EdekaKleveJa, auch ein Tambourcorps braucht manchmal Vitamine, wie man hier auf diesem Foto sieht. Dabei waren wir nicht zum wöchentlichen Großeinkauf unterwegs, sondern im Klever Karneval. Wir haben einen ganzen Tag und die halbe Nacht Prinz Marc und seine Garde musikalisch begleiten dürfen. Und zwar nonstop und ohne Pause! Insgesamt 14 Mal ging es mit dem „Schmucken Prinzen“ rein und mit dem „Treuen Husar“ wieder raus. Wir waren auf großen und kleinen Veranstaltungen und Bühnen. In Sälen, Hallen, auf Terassen und in Läden. Es war einfach nur wunderschön. Heute fühlen wir uns zwar, als hätten wir – wie im Gardelied besungen – selbst die Beine in die Hand genommen und getanzt. Das haben Prinz Marc, seine Gardemänner und vor allem die tollen Mädchen der Kolibris zum Glück selbst übernommen. Und auch das steht für uns fest: mit Euch allen wurde aus einem langen Tag ein toller Tag und der Spaß hat die Strapazen gewaltig übertroffen. Wir schicken fröhliche Grüße nach Kleve und freuen uns auf Donnerstag :-)

2020 PrinzMarcNun ist es tatsächlich wieder soweit. Wir schalten komplett um. Von weihnachtlich-besinnlich zu ausgelassen-lustig und machen einen mentalen Salto in den Fastelovend. Aus „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ wurde auf dem Notenpult ein „Schmucker Prinz“. Wir können es nicht lassen und sind wieder im Klever Karneval unterwegs. Wer einmal Teil dieses närrischen Trubels war, ist infiziert - und zwar bis ins Herz. Und genau das verspricht der Klever Karnevalsprinz Marc, der Steuernde: Karneval mit Herz.

Lieber Marc!
Es waren tolle erste Auftritte, die wir am Wochenende zusammen erlebt haben. Nach der Prinzenvorstellung wollten wir „mehr“. Und genau das haben wir bekommen: jede Menge Spaß, gutgelaunte Narren und Karneval auf Augenhöhe. Es gab schon aufregende Busfahrten mit den schönsten Männern und den coolsten Schwänchen von Kleve. Neben Kneipen und Sälen haben wir auch ein Wohnzimmer klar gemacht, an anderer Stelle ein Buffet geplündert und fuhren danach zum Heimspiel ins schönste Rathaus vom Niederrhein (#schönstesrathausinnrw), wo die Kalkarer KKG ihren Dreikönigsball feierte. Dein Adjutant Andreas hat das organisatorische Kunststück fertiggebracht, die Truppe in große, mittlere und sehr kleine Räumlichkeiten unterzubringen und zwar immer pünktlich und immer komplett. Und mittendrin Du, der derzeit wichtigste Mann aus Kleve: Souverän, gut gelaunt und mit viel Herz. Ein toller Repräsentant Deiner Heimatstadt. Wir freuen uns, dass wir dabei sein dürfen und senden ♥liche Grüße

Doch das Beste ist doch wohl das hier: es geht gerade erst los!!!

JoergDas Jahr 2019 neigt sich dem Ende entgegen. Die nächsten Tage benötigen wir, um letzte wichtige Dinge für 2019 im Verein zu organisieren. Dazu gehört für uns immer auch ein „Danke“. Denn ohne die vielfältige Unterstützung und das Wohlwollen, welches uns während des Jahres entgegen gebracht wurde und wird, wären wir bei Weitem nicht so erfolgreich. Also liebe Freunde und Gönner, liebe Follower, einfach alle, die uns wohlgesonnen sind: „Danke“. An Euch alle!!!

In unserer hochmodernen, digitalen und stets verfügbaren Glitzerwelt vergessen wir leider allzu oft, dass hinter jedem Musikstück, hinter jedem Beitrag, hinter jedem Foto, hinter jeder Probe und hinter jedem Auftritt immer Menschen stehen. Deshalb nehmen wir jetzt stellvertretend ein Beispiel heraus, ohne dessen Zutun Vieles viel weniger geschmeidig laufen würde:

Sein täglicher Werkstoff ist hart wie Krupp-Stahl. Am liebsten ist ihm die Farbe königsblau. Er macht sowohl am Schlauch als auch am Schrubber eine gute Figur. Sein Lieblingsplatz ist an der Theke. Spitznamen hat er viele. Sein Nachname ist in niederrheinisches Massenprodukt. Daraus aber zu folgern, dass er „gewöhnlich“ ist, wäre völlig falsch. Denn unser Mann ist einer, der viele Fäden in der Hand hält und der den Laden in Hönnepel effektiv und geräuschlos am Laufen hält. Damit ist zwar auch das REZ gemeint, dass er als Hausmeister pflegt, verwaltet und uns damit viele Proben und Feierlichkeiten ermöglicht. Mindestens genauso wichtig ist aber sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Vereinen und Gruppen. Bei uns im BTC besetzt er die Pole-Position der Reihe 3. Aber auch bei den Schützen, der Feuerwehr, dem Stammtisch etc. bündelt er Energien. Er ist ein analoger Netzwerker der allerbesten Art, denn er hat viele gute Ideen, packt immer mit an und sein Wort hat Gewicht. Und wenn es wirklich etwas gibt, dass er selbst nicht kann: Er kennt mit Sicherheit jemanden, der jemanden kennt. Na, erkannt?

Genau das sind die Gründe, warum Du, lieber Jörg Jansen, jetzt ein ganz öffentliches „Danke“ und „Fröhliche Weihnachten“ von uns erhältst.

2019 Kalli2016

Wir sind sehr stolz, dass wir die Liste der runden Geburtstage um einen weiteren Namen ergänzen dürfen: Wir gratulieren Kalli Mayer herzlich zum 70. Geburtstag. Auch Kalli ist einer, der schon seeeeehr lange Marschmusik macht. Dass es beim Vereinseintritt 1966 eine lebenslängliche Mitgliedschaft werden würde, damit hat er wohl selbst nicht gerechnet. In den letzten 53 Jahren hat er sein Talent an der Sopranflöte und auch an der Pauke gezeigt, was ihm den Spitznamen „Bum-Bum-Kalli“ einbrachte. Mittlerweile ist er von Olympia zu den Paralymics gewechselt und lässt die langen Märsche aus. Das ist aber noch lange kein Grund, die aktive Mitgliedschaft im BTC zu beenden. Denn bei jeder Probe, bei jedem Ständchen und jedem Platzkonzert ist Kalli einer der aktivsten Flötisten im Sopran 1.

Lieber Kalli,
wir wünschen Dir einen wunderschönen Geburtstag. Bleib‘ genauso wie Du bist! Möglicherweise ist es Dir nicht klar: Du bist ein Vorbild für alle Jüngeren, neudeutsch ein Ehrenmann und ein perfektes Beispiel dafür, dass weder körperliche Unversehrtheit noch ewige Jugend Voraussetzungen dafür sind, Spaß an der Musik und der Kameradschaft im Verein zu haben. „Geht nicht - gibt’s nicht“: Dieser allseits bekannte Werbeslogan mag in vielen Bereichen stimmen, gilt aber nicht für das BTC Hönnepel. Bei uns heißt es: „Geht nicht – gibt’s doch“. Und genau deshalb wünschen wir uns, dass Du trotz deines Handicaps weiter dabei bist, Spaß hast und genau das tust, was Dir gut tut.

Du hast es auf der Jahreshauptversammlung vor 2 Wochen gehört: Dein Antrag auf Übergang in die passive Abteilung wurde abgelehnt. Und zwar einstimmig. Was Du vermutlich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusstest: es gibt einen streng vertraulichen Geheimbeschluss, der das musikalische Renteneintrittsalter auf 104 Jahre erhöht. Ein Widerspruch ist völlig zwecklos. Wir sehen uns am Freitag auf der Probe :-)

2019 Kalli1972H
Hochzeit Gerda und Kalli 1972

 

2019 Kalli1980
Erinnerungen aus dem Jahre 1980

 

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Wecken 1992

 

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1999

 

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2016: Ernennung zum Ehrenmitglied

 

2019 Kalli2019
Zwei Ehrenmitglieder im Sopran I mit insgesamt 108 Jahren aktiver Vereinsmitgliedschaft.

Es ist unglaublich, aber leider wahr: unsere Session mit Prinz Tobias, dem Stimmungsvollen, ist zu Ende gegangen. Ein letztes Mal durften wir Tobi, seine fesche Garde und die zauberhaften Flames und Rainbows mit „Laridah“ und dem „Schmucken Prinz“ auf die Bühne begleiten, dort nochmal das Prinzenlied hören und auch den Moment der Eskalation wiederholen. Es gab wohl niemanden bei uns, der keine Gänsehaut gehabt hätte. Denn eines ist klar: so etwas Tolles wie die letzte Session haben wir als Verein noch nie erlebt. Und deshalb wird der Stolz über das Erreichte die Wehmut darüber, dass es vorbei ist, immer deutlich übertreffen! Und wie es bei alten Leuten bzw. Vereinen aus kleinen Dörfern so ist (unser Verein ist schließlich schon fast 97 Jahre alt!), sollte man vernünftig sein und aufhören, wenn es am Schönsten ist.

2019 1111Tobi

Aber - Gott sei Dank - folgen auch alte Leute bzw. Vereine aus kleinen Dörfern bei gewissen Gelegenheiten ihrem Herzen. Denn Ihr, liebe Klever Karnevalisten, habt uns das jecke Fünkchen eingepflanzt. Und es hat in den letzten Monaten weitergeglimmt und wurde prompt zum karnevalistischen Buschfeuer, als wir die Anfrage für ein weiteres musikalisches Engagement im Klever Karneval erhielten. Wir freuen uns riesig, dass wir auch in der kommenden Session den neuen Prinzen Marc (Mülders), den Steuernden, zu dem ein oder anderen Auftritt begleiten dürfen. Die Prinzenvorstellung in der Materborner Mehrzweckhalle war schon grandios. Davon wollen wir dringend mehr. Wir sehen uns. Im Klever Karneval. Helau!!!

2019 1111Marc

Am ersten September-Wochenende wurde Peter Jansen für unglaubliche 55 Jahre Vereinszugehörigkeit im BTC Hönnepel geehrt. Nun legt er mit dem nächsten Jubiläum nach: Er und seine Frau Ulla sind seit 50 Jahren verheiratet.

Der Name „Peti Jansen“ ist seit Jahrzehnten untrennbar mit dem Tambourcorps verbunden. Neben der „normalen“ musikalischen Tätigkeit hat er über viele Jahrzehnte als Geschäftsführer und 1. Vorsitzender im Vorstand mitgearbeitet und zusätzlich zum alltäglichen Vereinsgeschäft viele neue Projekte auf den Weg gebracht und tolle Jubiläen organisiert. So ist es u.a. ihm zu verdanken, dass Ende der 1970er Jahre nicht nur Jungs, sondern erstmals auch Mädchen aufgenommen wurden.

Die Überschrift lautet „2 x lebenslänglich“, ist aber mathematisch nicht ganz korrekt. Denn das, was für Deinen Mann gilt, stimmt auch für Dich, liebe Ulla. Da hinter jedem erfolgreichen Mann immer eine starke Frau steht, danken wir Dir ganz herzlich für Deine Unterstützung in all‘ den Jahren.

Liebe Ulla, lieber Peti! Wir gratulieren Euch ganz herzlich zur Goldenen Hochzeit. Wir wünschen Euch einen wunderschönen Tag, an den Ihr Euch noch lange gerne erinnert.

P.S.: An dieser Stelle soll noch lange nicht Schluss sein. Denn aus den oben erwähnten zarten Mädchen und Jungs sind mittlerweile gestandene Frauen und Männer, ja sogar Großmütter und Großväter geworden. Wir alle brauchen auch künftig musikalische Unterstützung. Denn ohne Peti Jansen klingt die erste Stimme im Sopran 1 nur halb so schön!

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Bild 1: Vorstand 1983 Peti Jansen, Helmut Sanders, Theo de Laak.
Bild 2: Ulla und Peti Jansen im September 2019.
 
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Im BTC Hönnepel treffen völlig unterschiedliche Menschen aufeinander, sei es nun Charakter, berufliche Ausrichtung, Wohnort oder Alter. Uns verbindet das gemeinsamen Hobby, die Musik, und das funktioniert sehr gut. Warum? Das soll an folgendem Beispiel erklärt werden:

Wir haben einen, der kaum einen Termin, eine Probe, eine Vorstandssitzung oder sonstige zu verteilende Arbeit auslässt. Dabei ist er immer gut gelaunt und sorgt mit seinem ausgleichenden Wesen für gute Stimmung. Er funktioniert in unserem Verein wie MacGywer, denn mit Draht, Kabelbinder und Ersatzschrauben hat er bei allen Auftritten eine Lösung für jedes technische Problem parat. Außerdem ist er als mobiles Uniformlager unterwegs und zaubert Embleme, Schulterklappen und ähnliches Zubehör, also quasi alles, was schusselige Vereinskollegen vergessen könnten, aus den Tiefen seiner Uniformtaschen hervor. Er wohnt in einer Ecke von Hönnepel, in die man nicht so oft kommt. Dort im Huck öffnet er sein Wohnzimmer, versorgt streunende Musikerkollegen bei sich wiederholenden Gelegenheiten mit Kalt- und Warmgetränken und fungiert mittlerweile auch als Herbergsvater für Exil-Trommler, die während des Schützenfestes eine Unterkunft benötigen. Und - das wohl Wichtigste -  er nimmt seit 37 Jahren die Trommelstöcke in die Hand und ist bei jedem Auftritt eine Bank in der Rhythmus-Truppe. Das macht immerhin 75 % seines Lebensalters aus.

Dieser jemand kann nur einer sein!

Lieber Bernd!
Schau gut hin, heute stehst Du auf unserer Homepage :-)
Herzlichen Glückwunsch zum 50. Geburtstag. Auch wenn das Schwungrad des Lebens in den letzten Wochen in die andere Richtung ausschlug, so wünschen wir Dir heute einen schönen und fröhlichen Tag. Bleib‘ so wie Du bist, ein Trommler und Zeugwart mit Leib und Seele. Und das für mindestens weitere 50 Jahre.

P.S. Die Fete ist nur aufgeschoben und nicht aufgehoben. Wir kommen. Bestimmt ;-)

2019 Plakat Herbstkonzert

Wer denkt, Tambourcorps = Marschmusik, der irrt. Marschmusik macht zwar einen großen Teil unseres Repertoires aus und hat gerade in den letzten Wochen viel unserer Zeit in Anspruch genommen, als wir im Schützenzug in Kellen, beim Heimspiel zum Hönnepeler Schützenfest und beim Bundessschützenfest in Schloß Neuhaus bei Paderborn aktiv waren. Auch die Unterhaltsmusik im Karneval liegt uns. Wir lieben die Herausforderung und probieren uns gerne aus.

 

Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir am 03.10.2019 ab 17:00 Uhr beim Herbstkonzert des Musikvereines von Calcar mitspielen werden. Unsere Vereine bestreiten seit Jahren viele gemeinsame Auftritte bei verschiedenen Anlässen, z.B Schützenfest oder Martinszug. Aber auch Manpower verbindet uns, da einige sehr talentierte Musiker in beiden Vereinen aktiv sind.

 

Wolbert Baars hat ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und wird selbst den Taktstock führen. Es dürfte somit eine interessante, musikalische Reise werden, auf die wir uns gemeinsam begeben.
Wir laden recht herzlich zum Konzert ins Pädagogischen Zentrum, Am Bollwerk in Kalkar ein. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf eine interessanten Abend und viele Konzertbesucher.

Beim Kirmesfrühschoppen gab es gleich 215fachen Grund zum Feiern. Denn unsere 7 Jubilare bringen es zusammen auf 215 aktive Jahre im Bundesschützentambourcorps Hönnepel! Darauf sind wir sehr stolz.

Markus Rheinen spielt seit 10 Jahren meistens die Sopran- und die Diskantflöte. “Meistens” weil er als Ausnahmetalent jedes Instrument spielen kann und immer aushilft, wenn Not am Mann ist. Mittlerweile ist er auch als 3. Tambourmajor aktiv. Simon Schoemaker und Patrick Schileffski sind seit 15 Jahren an der Marschtrommel aktiv. Beide haben den Spagat zwischen Studium mit anschließender Berufstätigkeit und dem musikalischen Hobby prima hinbekommen. Außerdem führt Patrick unseren Verein seit fast 6 Jahren sehr souverän und mit viel Einsatz als 1. Vorsitzender. Klaus Arntz (Marschtrommel), Jörg Jansen (Lyra) und Beate Schoofs (Sopran- und Altflöte) sind seit 40 Jahren dabei. Alle 3 gehören zu den engagiertesten Vereinsmitgliedern, die in den letzten 40 Jahren kaum einen Auftritt ausgelassen haben. Beate ist im BTC Hönnepel die dienstälteste Dame und gehört auch auf Kreisebene zu den Top 3. Dies sei vor allem auch deshalb erwähnt, weil vor 40 Jahren noch viele Bedenken wegen der Aufnahme weiblicher Mitglieder zerstreut werden mußten. Auch beim Thema Ausbildung ist Beate nicht mehr wegzudenken und hat schon zahlreichen nachfolgenden Musikern/innen bei uns auf den Weg geholfen. Geehrt wurde außerdem Peti Jansen. Sagenhafte 55 Jahre spielt er die Sopranflöte im BTC Hönnepel. Viele Jahre war er im Vorstand in verschiedenen Positionen aktiv und hat den Verein, so wie er heute existiert, ganz maßgeblich mit geprägt. Unsere Erfolgsgeschichte trägt seine Handschrift.

2019 Jubilare

Liebe Jubiliare! Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen Euch, dass Ihr noch lange gesund und munter bleibt und Euch den Spaß an der Musik und an unserer Gemeinschaft erhaltet. Beim Gemeinschaftsfoto haben wir natürlich auch den/die jeweiligen Ehe- oder Lebenspartner nicht außen vor gelassen und diesen mit einem Blumenstrauß für die viele Freigabe, des Hemdenbügelns und Ertragens gedankt.

Dann bist Du bei uns richtig!

2020 Ausschnitt Nachwuchs

Denn unsere coole Truppe startet ab Oktober mit der nächsten Ausbildungsrunde und freut sich auf jede Menge neue Mitglieder. Interessierte Kinder und Jugendliche ab etwa  8 – 9 Jahren, sowie auch begeisterte Erwachsene erwartet die Möglichkeit für den musikalischen Ein- oder auch Umstieg.

Bis heute ist das Heranführen an den Verein und das Ausbilden des Nachwuchses eine der wichtigsten Aufgaben unseres Vereinsleben.

Dabei haben wir schon vor langer Zeit verstanden, dass es wichtig ist, nicht ausschließlich an traditionellen Gegebenheiten festzuhalten, sondern bei Zeiten neue Wege einzuschlagen. So wird heute beispielsweise entgegen vieler Vorurteile mit klassischer Notenlehre ausgebildet und musiziert.

Diese vereinsinternen Grundkurse an den Einstiegsinstrumenten Trommel und kleiner Querflöte sind ideale Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft im Verein und bieten zugleich Qualifizierungsmöglichkeiten durch externe Kurse mit diversen Leistungsabzeichen oder den Wechsel auf alternative  Instrumente.

Besonderen Anreiz für das gemeinsame Spiel geben unsere zahlreichen Auftritte bei regionalen aber auch überregionalen  Schützenfesten und entsprechenden Bundesveranstaltungen bis zu Einsätzen im saisonalen Karneval. Einen Eindruck unserer verschiedenen Auftritte aber auch aus unserem Vereinsleben findet ihr in den nachstehenden Kacheln oder natürlich auch im Social Web. 

Was besonders für uns spricht: Wir sind begeisterte Musiker, - aber Lachen und Spaß kommen bei uns nie zu kurz. Und eben diese besondere Kombination und die gute Kameradschaft unter den Spielleuten, die generationsübergreifend vom Anfänger bis zum Ehrenmitglied zu spüren ist, sorgt für ein tolles Vereinserlebnis.

Interessiert? Dann nimm doch mit unserem Vorstand Kontakt oder schau direkt und unverbindlich bei einer Probe im Ritter-Elbert-Zentrum Hönnepel vorbei. (Freitags ab 19:30 Uhr).  

Wir freuen uns auf Dich!!!

2019 ErnstNicht nur ein Mensch, sondern auch ein Verein kann Freunde haben. Heute würde man vielleicht in diesen Fällen eher von Fans sprechen, aber in einem besonderen Fall passt die Bezeichnung Freund einfach viel besser. Und wie immer, wenn ein Freund geht, hält man automatisch inne, gedenkt der gemeinsamen Zeit und nimmt Abschied auf die ein oder andere Weise.

Wir trauern um Ernst Teulings, der am 03.08.2019 verstorben ist. Mit Ernst verlieren wir einen ausgesprochenen Freund und Gönner unseres Vereines, der - solange es ihm gesundheitlich möglich war - das Vereinsleben im Bundesschützen-Tambourcorps mit regem Interesse verfolgt hat. Und das, obwohl er nie selbst musiziert hat.

Wir halten die vielen schönen Stunden, die wir gemeinsam verbracht haben, in bester Erinnerung, - zuletzt bei seiner Goldhochzeit standen wir gerne mit einem Ständchen parat. Unvergessen bleibt aber die alljährliche Station beim Wecken am Fuße des Deiches im Hause Teulings im Roten Häuschen, besser bekannt als „Dernen Boss“, wo Ernst und Maria die Verpflegung der Spielleute vorbereitet hatten. Mehr Heimat und mehr das Gefühl des dörflichen Miteinanders geht nicht.

Unsere Gedanken sind jetzt bei Maria, Bernd, Heike und Patrick sowie dem Rest der Familie Teulings. Wir werden Euren Ernst in herzlicher Erinnerung halten, - den Blick auf den Rhein, den Fuß auf dem Deich und das Herz in der Hand.